Über

Liquid Democracy e.V.

Unsere Vision ist eine demokratische Kultur, in der Mitgestaltung für jede*n selbstverständlich ist.

Liquid Democracy ist ein innovatives Konzept zur Verflüssigung starrer Strukturen, die unsere Demokratie beschränken. Und Liquid Democracy sind wir: eine Organisation, die sich der Weiterentwicklung und Anwendung dieser Idee widmet. Wir denken täglich darüber nach, wie demokratische Prozesse im Kleinen und Großen verbessert werden können. Besser, das heißt für uns vor allem: partizipativer, transparenter und gleichberechtigter.

Als gemeinnütziger Verein sitzen wir an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis, ideeller Arbeit und lösungsorientierter Software-Entwicklung. In unserem Berliner Büro setzen wir deshalb auf ein interdisziplinäres Team, das verschiedenste Kompetenzen vereint: Hier arbeiten Politikwissenschaftler zusammen mit Software-Entwicklerinnen, Designer mit Beteiligungsexpertinnen. Seit unserer Gründung im Jahr 2009 entwickeln wir Partizipationssoftware für eine große Bandbreite an Partnern: Verwaltungen auf kommunaler und Bundesebene, politische Parteien und Unternehmen – aber auch internationale Organisationen oder kleine lokale Initiativen.

Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe Brandenburg

Wir sind die sieben Stadt- und Kreisjugendringe, die die Jugendinteressen in ihrer jeweiligen Stadt bzw. Landkreis vertreten. Alle Jugendringe sind jeweils Mitglied im Landesjugendring Brandenburg e.V. Zusätzlich sind wir als Jugendringe in einem eigenem Arbeitskreis organisiert, der durch eine gemeinsame Koordinierungsstelle begleitet wird.

Stadt- und Kreisjugendringe sind freiwillige Arbeitsgemeinschaften von Jugendvereinen, -verbänden, -initiativen und anderen in der Jugendarbeit tätigen Organisationen oder Personen. Hier treffen Expertinnen zusammen, die die Situation von jungen Menschen vor Ort einschätzen können. Diese Expertinnen sind einerseits die engagierten Jugendlichen selbst, aber auch Fachkräfte, die mit den Jugendlichen vor Ort arbeiten.

Die Stadt- und Kreisjugendringe übernehmen ebenso fachpolitische Aufgaben, indem sie den Zusammenhalt, den fachlichen Austausch sowie die Qualifizierung und die Kommunikation der Mitglieder fördern. Durch die Vernetzung wird die Qualität der Jugendarbeit im jeweiligen Einzugsbereich entscheidend verbessert. Zudem verfügt der Jugendring über einen guten und immer aktuellen Überblick zur Lebenssituation junger Menschen in der Region. Diese Aktualität ermöglicht es, schnell auf Missstände zu reagieren und negative Auswirkungen zu verhindern.

Zusammenhalt durch Teilhabe

Demokratie an der Basis fördern

Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert in ländlichen und strukturschwachen Gegenden Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus. Ziel von Zusammenhalt durch Teilhabe ist es, Vereine und Verbände zu fördern, die sich der Etablierung demokratischer Verbandsstrukturen und der Bearbeitung von diskriminierenden und demokratiefeindlichen Vorfällen im Verband widmen.

Eine weitere Säule des Bundesprogrammes ist die Umsetzung von Modellprojekten im Themenfeld der digitalen Stärkung und Entwicklung von Verbänden unter besonderer Berücksichtigung der Stärkung von Partizipation demokratischen Lernens. Vereine und Verbände sollen hier innovative Konzepte, Methoden und Instrumente entwickeln, mit denen diese neuen Kompetenzen in den Organisationsstrukturen, bei Haupt- und Ehrenamtlichen, verankert werden können. Menschen vor Ort können durch die Mitarbeit an den Projekten erfahren, dass sie ihre Zukunft selbst in der Hand haben und diese aktiv und miteinander gestalten können.

Demokratie, das ist der Grundgedanke des Programms, soll dort gefördert werden, wo sie entsteht: an der Basis. „Zusammenhalt durch Teilhabe“ ist ein Präventionsprogramm, es wirkt extremistischen und verfassungsfeindlichen Strömungen entgegen.